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14 Apr 2017

Schwarzes Moor

Posted by hmichel777. No Comments

Heute haben wir den Feiertag für einen Ausflug in die Rhön genutzt. Wir waren ja vor einiger Zeit übers Wochenende unterhalb der Wasserkuppe eingekehrt, deshalb haben wir uns heute für die bayerische Seite entschieden.

Durch das Moor verläuft ein befestigter Wanderweg und etwa auf der Hälfte der kleinen Runde kommt man an einen Earthcache. Bis dahin benötigt man ca. eine halbe Stunde, der Weg lohnt sich aber.

Stellenweise sah es schon fast aus, wie in Finnland. Die Vegatation ist ähnlich und der hölzerne Weg unterstreicht den Eindruck noch. Unterwegs gibt es Stellen an denen man (wohl eher im Sommer) seine Füße ins Moor stecken kann (mit Waschmöglichkeit). Wir haben darauf verzichtet. Die Waschmöglichkeiten waren noch nicht in Betrieb.

Einen Aussichtsturm hat man am Rand des Moores errichtet. Er bietet einen prima Überblick über das Moor und die Rhön.

Natürlich haben wir bei dem herrlichen Wetter noch ein paar weitere Plätzchen aufgesucht und haben am Ende auch noch ein Gleitschirmfliegerpaar auf die Wasserkuppe zurückgebracht. Insgesamt sind wir auf 22 Caches gekommen.

12 Mrz 2017

4. Coinfestival in Melsungen

Posted by hmichel777. No Comments

Gestern war ich in Melsungen, um das 4. Coinfestival zu besuchen. Ich bin ja kein Geocoinsammler, weshalb mich die Ausgaben 1-3 bisher kalt gelassen hatten. Da ich einige Personen aus der Orga kenne und ein Teil meiner Twittertimeline sich angekündigt hatte, meldete ich mich in diesem Jahr rechtzeitig an.

Auf dem Weg nach Melsungen habe ich natürlich noch ein paar Geocaches gesucht, weil ich in diese Ecke, obwohl nicht weit von zu Hause entfernt, nicht so häufig komme. Bei der Vorbereitung auf den Tag hatte ich außerdem schon gesehen, dass es in der Gegend noch einige von fiannas 50er-Runde-Caches gab. Die 50er-Runde ist quasi der Urahn aller Powertrails in Nordhessen, auch wenn der Urheber das wohl selbst gar nicht gerne hört. Da fianna selbst nicht mehr aktiv ist, werden die Dosen aus dieser Runde rar.

Da das Event erst Mittags startete, hatte ich den ganzen Vormittag Zeit zum Dosensuchen und Sightseeing.

Das Coinfestival fand in der Stadthalle statt, wo ich pünktlich zur Eröffnung eintraf. Gleich am Eingang traf ich erste bekannte Gesichter und in der ersten halben Stunde kam ich aus dem Händeschütteln quasi nicht mehr raus 😉

Der Tausch und Handel und das Sammeln von Coins und Pins scheint eine Welt für sich zu sein, die sich mir trotz des gestrigen Tages nicht erschließt. Klar, mir gefällt die eine oder andere Coin auch. Ich habe auch ein paar Coins in meiner Souvenirkiste, die ich mir auch heute extra nochmal angesehen habe. Überwiegend sind das Coins, die ich auf Events gekauft habe, wo ich selbst war oder die ich geschenkt bekommen habe und die ich deshalb entsprechend würdige. Nur eine Coin habe ich gekauft, weil sie mir so gut gefallen hat. Ich kann aber z. B. keine Beziehung zu Eventcoins herstellen, von Veranstaltungen, wo ich gar nicht war und Tiercoins sagen mir auch nichts. Dagegen fand ich die Präsentation einiger Coinsammlungen unter UV-Licht auf der Bühne recht spannend, weil dies bei einigen Stücken wirklich interessante Effekte aufzeigte.

Den Mathtrade habe ich zwar vom Sinn verstanden – spektakulär ist anders 😀 Aber diese Einschränkung im Hinblick auf das Eventthema war mir ja vorher bekannt und ich bin ja auch nicht wegen der Coins dort gewesen. Trotzdem bin ich mit mehr Material heimgekehrt, als ich mit hingebracht hatte. Insbesondere die liebe Encyklia hat mich regelrecht zugeworfen mit ihren Pins. Vielen Dank nochmal 😀

Daneben hatte ich Gelegenheit an einem Quasi-Podcast von D-Buddi, Encyklia und den Schlemmercachern teilzuhaben – nur ohne Mikrofon. So verflog der Nachmittag wie nix.

An der Eventorga können sich andere eine Scheibe von abschneiden. Das hat alles reibungslos geklappt und man konnte sehen und fühlen, dass alle mit Herzblut dabei waren.

Auch wenn ich nicht zum Coin- und Pinsammler werde, ich komme trotzdem wieder.

10 Mrz 2017

Doch noch ein Ape-Cache

Posted by hmichel777. No Comments

Groundspeak hat soeben das Ergebnis der Umfrage mitgeteilt und welche Konsequenzen das Ergebnis haben wird.

https://www.geocaching.com/blog/2017/03/and-the-winner-is/

Der Cache wird an seinen Platz zurück gebracht und wieder aktiviert.

Für die Natur in Brasilien ist das sicher gut, für manch Cacher/in, der/die selbst mal einen archivierten Cache wieder haben wollte/n ist es ein Schlag ins Gesicht und für diejenigen, die gedacht haben, sie hätten den letzten Ape-Cache gefunden und dass sie ein ganz exklusives Icon in der Statistik haben, ist es dumm gelaufen.

Ich finds gut.

21 Feb 2017

Ape-Cache oder auch nur eine Dose?

Posted by hmichel777. 1 Comment

Im vergangenen Jahr wurde nahe Seattle die Dose des ehemaligen dortigen (vorletzten) Ape-Caches „Mission 9: Tunnel of Light“ entdeckt. Der Cache ging im Jahr 2011 verloren und galt als gemuggelt.

Nachdem man bereits im November versuchte die Stimmungslage über die Verwendung der Dose in Erfahrung zu bringen, lässt Groundspeak jetzt über die Zukunft des Behälters abstimmen: https://www.geocaching.com/blog/2017/02/ape-cache-vote/

Wenn Groundspeak sich und seine Guidelines wirklich ernst nehmen würde, dann wäre eine Reaktivierung eigentlich ausgeschlossen. Aber schon im obigen Text zur Umfrage scheint man bereit, genau diese Ausnahme zuzulassen. Ein Schlag ins Gesicht aller, die vergeblich versucht haben, ihre Geoschätzchen zurück ins Leben zu holen…

Nüchtern betrachtet wird der Welt nichts fehlen, wenn der Cache nicht mehr aktiviert wird. Andererseits ließe sich der brasilianische Nationalpark, wo sich der derzeit letzte Ape-Cache befindet, vor weiteren Geocacherhorden schützen, wenn der Cache in Seattle wieder aktiviert würde. Nach Seattle lässt sich leichter (und vor allem preisgünstiger) reisen, als nach Brasilien.

Meine Meinung als Geocacher: das Ding ist im Archiv und da gehört es hin. Meine Meinung für den Umweltschutz: unbedingt reaktivieren, um die Massen aus dem Busch zu halten 😉

jm2c

31 Dez 2016

#777

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Irgendwann am Anfang des Jahres hatte ich mir vorgenommen in diesem Jahr 777 Caches zu finden. Heute früh fehlten noch 11 und so habe ich meine Jahresabschlusscacherunde dazu genutzt, die fehlenden Dosen noch zu finden.

Ausgesucht habe ich mir eine kleine Reihe unterhalb der Ibrakuppe bei Oberaula. Weil es dort so schön ist, bin ich wiedermal bis ganz hoch gelaufen und hab dort mein zweites Frühstück auf der schönsten Bank in Nordhessen eingenommen.

-4° C und die fehlenden 11 Dosen habe ich gefunden.

28 Dez 2016

einmal im Jahr…

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Einmal im Jahr bin ich in den letzten Jahren mindestens auf dem Wüstegarten im Kellerwald unterwegs gewesen. Nur in diesem Jahr hatte sich das bisher irgendwie nicht ergeben. Heute war ich mit meinem alten Kumpel J. oben. Vier Caches lagen noch dort etwas abseits vom Wüstegartengipfel und wir drehten so eine lange ausgedehnte Runde, um die Caches zu finden und die Sehenswürdigkeiten des Wüstegarten zu begutachten.

Der Weg führte uns über den Hunsrück und den Birkenstein zum Kellerwaldturm, wo wir uns mit Steak und Nudeln stärkten, bevor wir über die Mausefalle und den Exhelmer Stein wieder nach unten gingen.

Da wir recht früh unterwegs waren, ist uns auch niemand bis zum Mittag begegnet. Noch während wir am Turm das Steak genossen, kam eine Gruppe hinzu und auf dem Weg nach unten trafen wir dann noch auf eine weitere Gruppe Wanderer.

Der Wald im Winter ist toll, auch ohne Schnee. Ohne die grünen Blätter kann man herrlich weit schauen und man entdeckt im Unterholz Dinge, die man im Sommer nie zu Gesicht bekäme.

4 Okt 2016

Tour der Einheit

Posted by hmichel777. No Comments

Wiedereinmal habe ich den Tag der Deutschen Einheit für einen Ausflug ins Beitrittsgebiet genutzt. Man muss ja mal schauen, was mit dem Soli so gemacht wird 😉

Von mir zu Hause bis zur „innerdeutschen Grenze“ sind es ca. 75 km. Direkt hinter Philippsthal hört Hessen auf und fängt Thüringen an.

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Da ich schon ein paar mal in der Gegend war, gab es auf hessischer Seite nicht mehr allzuviele Caches zum Finden. Die eine oder andere Lore war neu mit einer Dose versehen und so gab es drei Funde auf hessischer Seite.

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Was mit dem Soli gemacht wurde, hab ich mir dann zuerst in Vacha angesehen. Da hat sich seit der Wende doch einiges getan. Es ist richtig hübsch geworden.

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In der Gegend liegen einige Earthcaches, die hatte ich mir als Orientierungspunkte und Ziele herausgesucht. Der erste lag auf dem Öchsenberg, gemeinsam mit zwei Tradis und einem Multi. Für den Multi war ich zu blöd und einen Tradi habe ich nicht erreicht, da ich keinen für mich ungefährlichen Zugang gefunden habe. Dafür brachte mich der andere Tradi zu einem Mini-Lostplace.

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Der Öchsenberg ist 627 Meter hoch und das spürt man beim Aufstieg deutlich 🙂 Oben angekommen hat man eine herrliche Aussicht auf Vacha, Philippsthal und die Rhön und schon deshalb hat sich die Mühe gelohnt.

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Entlang der Earthcaches ging es dann bis zum Erdfallsee „Kutte“ bei Bernshausen.

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Von dort ging es wieder über Vacha nach Hause. An der Brücke der Einheit habe ich noch mal kurz gehalten und bin einmal rüber gelaufen.

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Zweimal bin ich nass geworden, drei Trabis habe ich gesehen und 28 Geocaches gefunden.

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Quelle: youtube.com

26 Sep 2016

Homezone geputzt

Posted by hmichel777. No Comments

Am Samstag rief ein Cacherpaar zum Reinemachen in den Knüll. Da das ja quasi meine zweite Homezone ist und ich die Landschaft dort wirklich toll finde, bin ich dem Ruf natürlich auf die Ibrakuppe gefolgt.

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Den Weg zum Event nutzte ich, um einige Dosen zu finden und da es auch oberhalb der Eventlocation noch einen gelösten Ratehaken zum Finden gab, musste ich vor der „Arbeit“ da auch noch hin.

Die Aktion fand mit personeller und später kulinarischer Unterstützung des Waldeigentümers statt. Dieser schickte einen seiner Forstmitarbeiter und der wiederum organisierte Bratwürstchen und Kartoffelsalat.

Die zahlreich erschienenen Cacher wurden in mehrere Gruppen aufgeteilt. Ein Teil widmete sich einer Fläche, die von Baumschnittabfällen befreit werden musste, ein anderer Teil zog klassisch mit Mülltüte los, dem schloss ich mich an. Nach 2,5 Stunden brachten wir es auf eine halbe Tüte Müll, weil der Wald schon vorher sauber war.

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Das war ein schöner sonniger Vormittag.

4 Sep 2016

Sieben auf einen Streich…

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Nordhessen ist toll.

Schon länger wollte ich gerne eine Hand voll Earthcaches in und um Volkmarsen besuchen. Gestern war es so weit und ich wurde mit spektakulären An- und Aussichten belohnt.

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Die Earthcaches „Hollenkammer“ und „Huckershöhlen“ waren alleine schon die weite Anfahrt wert. Insbesondere bei den Huckershöhlen fühlte ich mich ein wenig nach Finnland an den Haukkalampi versetzt. Die aus dem „Nichts“ auftauchende Felswand war wirklich beeindruckend.

Außer den Earthcaches und einer Wanderrunde im Wald am Schluss hatte ich keine festen Ziele uns so ließ ich mich von Earthcache zu Earthcache treiben und nahm hier und da noch die eine oder andere Dose am Wegesrand mit und bekam dabei tolle Plätze gezeigt.

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Spektakulär war der letzte der Earthcaches „Scharfer Stein“ am Fuß der Kugelsburg. Nach Erledigung der Aufgaben hab ich mir die Burg noch angesehen und auch den Bergfried bestiegen. Bereits am Eingang wurde auf das „Betreten auf eigene Gefahr“ verwiesen. Im Inneren wusste ich warum. Schon die Betontreppe machte keinen vertrauenserweckenden Eindruck – 5-10cm Beton scheinen nicht sonderlich tragfähig… aber der Hit waren die Eisenleitern auf halber Höhe und am Schluss, bevor es oben ins Freie ging. Belohnt wurde der Angstschweiß mit einer tollen Aussicht.

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Mein letztes Ziel lag bei Breuna im Wald – eine Runde mit 25 Geocaches.

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Die Sitzgelegenheit am Waldkindergarten habe ich für die Mittagspause genutzt.

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Kurz vor der Heimkehr gab es nochmal eine spektakuläre Aussicht auf den Desenberg bei Warburg.

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Mit einem DNF, insgesamt 52 Funden und davon sieben Earthcaches bin ich dann nach Hause gefahren 😀

15 Aug 2016

Ein Ausflug ins Kriminalmuseum…

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Mika und ich haben von Samstag auf Sonntag im Shelter übernachtet, sind mit dem Sonnenaufgang aufgestanden, haben gefrühstückt und sind Richtung Udenhausen (Vogelsbergkreis) aufgebrochen, um dort 27 Ratehaken von der Landkarte zu beseitigen (GC6NKRN). Ich bin ja nicht so der Rätselfreund (ja, ich verwende auch Lösungen, die mir „zugespielt“ werden). In diesen Fällen war das aber nicht so tragisch, da man lediglich jeweils ein Puzzle lösen musste (das kann ich gerade noch so).

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Auf dem Weg dorthin konnten wir noch den einen oder anderen Beifang-Cache mitnehmen und vor Ort angekommen haben wir noch schnell einen Multi zuende gelöst, den ich bereits bei einem meiner früheren Besuche angefangen hatte. Auf dem Weg in den Wald begegneten wir erst einem Hundemuggel und wurden dann von einem Wanderer mit Rucksack verfolgt. Am Final des Multis stellte sich dann raus, dass es ein Reviewerpaar war, das uns folgte und wir dann auch noch seine Hilfe bei der Suche nach der Dose brauchten 😉

Den Rest des Weges haben wir uns von ihnen abgesetzt und waren dann tatsächlich in der Lage alle Dosen alleine zu finden.

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Die Runde durch den Wald war super. Das Wetter war herrlich. Dadurch, dass wir so früh aufgebrochen waren, war es schön kühl und die Hitze holte uns erst ein, als wir schon auf dem Heimweg waren. Alle Dosen waren fair versteckt.

Auf dem Heimweg haben wir einen Abstecher über Willofs gemacht und Elvis aufgesucht (GC4CA4G). Insgesamt waren es dann 38 Dosen.

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